Kampagnen

Hier findest du eine Auswahl an Kampagnen aus den letzten Jahren. Das ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs: Begleitet wurden sie von jeder Menge Social-Media-Aktivitäten, Aktionen auf der Straße und verschiedensten Materialien, die hier gar nicht alle Platz finden.

Manche der Kampagnen sind inzwischen abgeschlossen, da heißt es leider: Mitmachen nicht mehr möglich – aber anschauen lohnt sich trotzdem.

2024

Finger weg vom gratis KlimaTicket!

 

JG-Petition: Wir zahlen eure Krise nicht – gratis KlimaTicket für 18-Jährige muss bleiben!

Gemeinsam gegen Blau-Schwarze Belastungsideen: Für den Erhalt des gratis KlimaTickets für 18-jährige und gegen eine Erhöhung der Führerscheingebühren!

Die Streichung des Klimatickets für 18-Jährige und die Erhöhung der Kosten beim Führerschein sind die ersten Anschläge von FPÖ und ÖVP auf die Freiheit junger Menschen. Gerade bei der Mobilität sind ohnehin hohe Kosten zu stemmen – hier junge Menschen noch mehr zu belasten, ist untragbar!

Hilf mit, den blau-schwarzen Anschlag auf junge Menschen zu verhindern und unterzeichne die JG-Petition zum Erhalt des gratis KlimaTickets für 18-Jährige und gegen eine Erhöhung der Führerscheingebühren! Sparmaßnahmen dürfen nicht auf Kosten der jungen Menschen in Österreich gehen, die ohnehin mit den Krisen der letzten Jahre allein gelassen wurden! Wir zahlen eure Krise nicht!

Die schwarz-grüne Bundesregierung hat Milliarden versenkt und dafür sollen jetzt wir alle bezahlen. Fleißig mit dabei ist die FPÖ, die sich ja verlässlich als Partei der kleinen Leute inszeniert, nur um dann an vorderster Front zusätzliche Belastungsmaßnahmen umzusetzen. Dass im Bereich des Klimaschutzes gespart werden soll, zeigt die Zukunftsvergessenheit von FPÖ und ÖVP – in diesem Bereich bräuchte es mehr und nicht weniger Investitionen, damit die Klimawende sozial verträglich und nachhaltig im Leben aller Menschen ankommt!

Es braucht jetzt Zuversicht, Perspektiven und Hoffnung statt Sparwut auf dem Rücken der jungen Menschen in Österreich. Wir werden die Angriffe der beiden Rechtsparteien auf junge Menschen im Blick behalten und uns dagegen wehren, wo wir können! Für uns ist klar: Wir zahlen eure Krise nicht!

2022

Politik für die vielen, nicht die wenigen.

Du hast genug von Politik, die nur den Reichen und Eliten dient? Dann lass uns etwas dagegen tun! Werde aktiv und kämpfe gemeinsam mit uns für eine gerechtere Welt.

Arbeit, von der alle gut leben:
• Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden bei vollem Lohnausgleich.
• Höhere Besteuerung von Spitzeneinkommen.
• Manager*innengehälter begrenzen.
• Mindesteinkommen von 2.400€ brutto.
• 6 Wochen Urlaub für alle.
• Gender Pay Gap schließen.

Klimagerechtigkeit, für die nächste Generation:
• Sozial gerechte CO2-Steuern mit Ökobonus.
• Drastische Reduktion der Subventionen in umweltkontraproduktive Maßnahmen.
• Bekämpfung von Bodenversiegelung durch bundesweit einheitliche Bauordnung.
• Mobilitätswende Jetzt – Massiver Ausbau der Öffis statt Förderung des Individualverkehrs.

Steuerpolitik, die Chancen neu verteilt:
• Einführung von progressiven Vermögenssteuern.
• Einführung von progressiven Erbschaftssteuern.
• Kapitalerträge müssen mindestens so hoch besteuert sein, wie Einkommen aus Arbeit.
• Ein Steuersystem MUSS der zunehmenden Ungleichheit entgegenwirken.

Wohnen ist ein Grundrecht
• Ein neues Mietrechtsgesetz mit klaren Mietzinsobergrenzen.
• Die Schaffung einer eigenen Widmungskategorie „Sozialer Wohnbau“.
• Leerstandmeldepflicht und -abgabe.
• Verbot auf Spekulation mit Wohnraum.
• Zweckwidmung der Wohnbauförderung.

2017

Mehr Zeit für dich

Arbeitslosigkeit senken – Arbeitende entlasten!

Wir ArbeitnehmerInnen müssen immer mehr leisten: Überstunden, 24/7 Erreichbarkeit, E-Mails am Wochenende und Personaleinsparungen zu Lasten der KollegInnen sind die Realität. Krankheit, Überarbeitung, Burn-Out und kaputte Beziehungen sind die traurigen Folgen. Kaum wo in Europa wird so viel gearbeitet wie in Österreich. Mit einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von knapp 42 Stunden sind wir am traurigen 2. Platz. Dem gegenüber stehen 350.000 Arbeitslose in Österreich für die es scheinbar keine Arbeit gibt.

Wie wär’s wenn wir für Fairness sorgen würden und statt dem Überstundenzwang Arbeitsplätze schaffen? Unser Vorschlag damit Sätze wie: „Wieviel Stunden arbeitest du denn in der Woche?“ „Ooooh, keine Ahnung, ich zähl gar nicht mehr“ oder „1000e Bewerbungen habe ich geschrieben, ich bekomm einfach keinen Job … Ich bin am Verzweifeln“ der Vergangenheit angehören:

Arbeitszeit verkürzen – Arbeit fairer verteilen.
Bei der letzten großen industriellen Revolution wurde die Arbeitszeit zu unserem Wohl erfolgreich gekürzt, jetzt erlaubt uns die Digitalisierung und Automatisierung den nächsten Schritt. Die dadurch gesteigerte Produktivität muss an die ArbeitnehmerInnen weitergegeben werden. Jeder vierte Arbeitnehmer in Österreich steuert auf ein Burnout zu und fühlt sich durch seine Arbeit gesundheitsschädigend gestresst.3 Hier müssen wir einen Riegel vorschieben – finanzielle Gewinne von Großunternehmen dürfen nicht am Rücken von uns Arbeitnehmer*innen lukriert werden. Eine bessere Verteilung der Arbeit (damit auch dem Stress) entlastet Arbeitende und das Gesundheitssystem.

Bei einer Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden, also 5 x 6 Stunden, würde für jede vierte gekürzte Stelle eine fünfte zur Verfügung stehen. Allein der Abbau der Überstunden würde rund 130.000 neue Stellen bringen.

In Österreich wird Arbeit am stärksten besteuert. Zu einer Finanzierung der Arbeitszeitverkürzung müssen wir endlich davon abkommen – damit die Verkürzung möglich ist, braucht es eine Gegenfinanzierung. Erbschaftssteuer ab der 1. Million, Finanztransaktionssteuer und Wertschöpfungsabgabe könnten zur Finanzierung eingesetzt werden.

Die Junge Generation in der SPÖ fordert daher:

  • Arbeitszeit verkürzen – bei vollem Lohnausgleich
  • 5 x 6 Stunden: Einführung des 6 Stunden Arbeitstags – 5 mal die Woche
  • Jobs durch gerechtere Verteilung der Arbeit schaffen
  • Finanzierung durch Erbschaftssteuer und Wertschöpfungsabgabe
  • Überstunden sollen höchstens die Ausnahme sein, nicht die Regel
  • All-In Verträge erst ab 7.000€ brutto